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STICHFLAMME NFPA® 2112 FLASH FIRE
DAS RISIKO Die NORM NFPA® 2112 über flammhemmende Kleidung zum Schutz von Industriepersonal gegen kurzzeitige
thermische Exposition durch Feuer.
Eine Stichflamme ist ein plötzliches, intensives Feuer, DER TEST
das zwar nur von kurzer Dauer ist, aber ein hohes Schwer entflammbare Stoffe müssen eine umfangreiche Liste von thermischen Tests bestehen, darunter die folgenden:
Gefahrenpotenzial aufweist. -ASTM F2700 - Prüfung der Wärmeübertragungsleistung (HTP)
Dieser Test ist ein Maß für die Wärmeübertragungseigenschaften von Bekleidungsmaterialien im instationären
Zustand.
-ASTM D6413 - Prüfung der vertikalen Entflammbarkeit (Flammbeständigkeit)
Dieser Test wird verwendet, um festzustellen, wie leicht sich Stoffe entzünden und weiterbrennen, wenn sie einmal
entzündet sind.
-Test des thermischen Schrumpfungswiderstandes
Dieser Test misst den Schrumpfungswiderstand eines Gewebes bei Hitzeeinwirkung.
Hitzebeständigkeitstest:
Dieser Test misst, wie Stoffe und Komponenten auf die hohe Hitze reagieren, die bei einer Stichflamme auftreten kann.
-ASTM F1930-11 - Thermischer Manikin-Test
Dieser Test liefert eine Gesamtbeurteilung, wie sich das Gewebe in einem standardisierten Schutzanzugdesign nach
einer dreisekündigen Wärmeeinwirkung verhält.
-FTMS 191A - Gewindeschmelzwiderstand
Fäden, die in flammfesten Kleidungsstücken verwendet werden, müssen Temperaturen von bis zu 500°F standhalten.
SCHWEISSEN EN ISO 11611 SCHWEISSEN
DAS RISIKO EN ISO 11611 Schutzkleidung für Schweiß- und Art
verwandte Verfahren
Schutz gegen Funken, kurzzeitigen Kontakt mit Feuer DER TEST
und Minimierung des Risikos eines elektrischen Schlages Die Norm legt zwei Klassen mit spezifischen Leistungsanforderungen
durch kurzzeitigen, versehentlichen Kontakt mit fest.
elektrischen Leitern.
Klasse 1 schützt vor weniger gefährlichen Schweißtechniken und
-situationen die weniger Spritzer und Strahlungswärme verursachen.
Klasse 2 schützt vor gefährlicheren Schweißtechniken und -situationen
die höhere Spritzer und Strahlungswärme verursachen.
ELEKTROSTATISCHE EN 1149 ELEKTROSTATISCHE EIGENSCHAFTEN
AUFLADUNG
DIE NORM EN 1149 legt ein Prüfverfahren für Materialien
DAS RISIKO fest, die bei der Herstellung von Schutzkleidung mit elektrostatischer
Ableitung zur Verhinderung von Brandentladungen verwendet werden.
Eine elektrische Ladung, die durch ein Ungleichgewicht
der Elektronen auf der Oberfläche eines Materials DER TEST
verursacht wird. EN1149 - 1 Prüfverfahren zur Messung des Oberflächenwiderstandes.
EN1149 - 3 Testmethoden zur Messung des Ladungsabfalls.
EN1149 -5 Materialleistung und Designanforderungen.
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